Futuroscope  
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... nicht empfehlenswert

Wir besuchten den „Vergnügungspark“ am 9. Juli 2006, einem heißen Samstagnachmittag und –dies darf nicht verschwiegen werden- am Tag des Fußball-WM-Endspieles Frankreich gegen Italien.  

Der Eintrittspreis für eine Familienkarte (gültig für uns 4 Personen) erschien uns mit 93 oder 96 € erträglich. In Anbetracht der Umstände ist festzustellen, dass es extrem leer war. Auf dem Parkplatz (Parkgebühr 6 €) fragten wir uns noch, ob überhaupt geöffnet sei. Es bereitete etwas Mühe die einzige geöffnete Kasse zu finden. Mit den Eintrittskarten erhielten wir jeder einen Übersichtsplan- Auch wenn das Gelände nicht groß und schnell durchschritten ist, lohnt sich eine Orientierung in dem Plan, in dem zu den einzelnen „Attraktionen“ Hinweise gegeben sind.

Direkt hinter dem Eingang auf der linken Seite erhält man nach Durchschreiten eines Verkaufsbereiches Kopfhörer die in einigen (wenigen!) „Attraktionen“ eine Simultanübersetzung wahlweise in Deutsch ermöglichen.

Abschließende Beurteilung

Das Futuroscope ist ein Vergnügungspark mit schöner Wasserlandschaft und bestenfalls mediokren Darbietungen fern von jedem wissenschaftlichen Inhalt. Insgesamt nicht lohnenswert (insbesondere wenn die Darbietungen noch mit Wartezeit verknüpft sein sollten).

 
 
 
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Futuroscope Bunte und laute Homepage

 

Was bietet das Futuroscope?
Um es gleich zusammenzufassen: Viel Fassade wenig Inhalt. Wir hatten unter anderem Infos und Aufklärung über Wissenschaft und Technologien sowie einige gute Simulationen erwartet. Futuristisch sind allenfalls die Fassaden, hinter denen sich zumeist (3-D-)Kinos verbergen. Inhaltlich interessant war einzig das 3-D-Kino zur ISS. Zumeist sind die Darstellungen inhaltlich mäßig und die Simulationen auf gerade noch akzeptablem Niveau – keinesfalls in der Qualität zu vergleichen wie man sie z.B. aus Disneyland kennt. Obwohl wir uns bei keiner Darbietung in eine Warteschlange einreihen mussten, war erkennbar, dass es durchaus Tage geben muss, an denen die Besuchermassen durch sehr lange Absperrgitter zu langen Warteschlangen geformt werden. Ein Turm mit Aussichtsplattform als Aufzug erschien wie ein Fahrgeschäft der ersten Stunde, ermöglichte jedoch einen schönen Blick über den Park. Die Gestaltung der Wasserelemente ist sicher gelungen! Das Feuerwerk am Abend haben wir nicht mitgenommen. Ein Snack in einem Hamburger-Fastfood-Restaurant hielt sich kostenmäßig im Rahmen (Leitungswasser als Getränk wurde kostenlos zur Verfügung gestellt). Zahlreiche Shops zu den Themen der jeweiligen Darbietung gehören zum Marketingkonzept wie auch die mehrfach angebotenen Fotos von uns Besuchern in verschiedenen Fahrgeschäften. Hier muss man widerstehen können – denn wirklich tolle Erinnerungsstücke sind dies nicht.